1. B-Mädchen erreichen Halbfinale im Norddeutschen Pokal

Am Samstag führte der Norddeutsche B-Juniorinnen-Pokal die HSV-Mädels nach Bremen, zum ATS Buntentor. Da sich die Anfahrt schwieriger als gedacht erwies, begann die Partie mit 15 Minuten Verspätung. Beim HSV fehlten leider einige Spielerinnen. Paulina hatte sich im Qualifikationsspiel gegen Tornesch verletzt, die Partie zwar noch nach Behandlung beendet, aber heute war ein Einsatz nicht möglich. Marilén, Alicia, Lara, Léa, Jana und Johanna waren ebenfalls nicht dabei, wobei Marilén von der Seitenlinie mitfieberte. Vor dem Anpfiff kam der nächste Schreck: Alina war umgeknickt. Frau Dr. Geidies löste das Problem mit einem professionell anmutenden Tapeverband. Im Tor stand wieder Julia von den 1. C-Mädchen.

Mit schließlich rund 20 Minuten Verspätung ging es dann los. Die erste Gelegenheit hatte der ATS, doch Julia kam rechtzeitig aus ihrem Tor und konnte vor der Angreiferin Buntentors an den Ball gelangen. Eine fragwürdige Entscheidung gab es nach sechs Minuten im Strafraum der Gastgeberinnen. Für mich hatte ein Rückspiel zur Torhüterin vorgelegen, aber die Schiedsrichterin bewertete die Situation anders. Nach 12 Minuten schoss Malin, bedient von Alina, rechts am Tor vorbei. Kurz darauf setzte sich Janita, heute in der Spitze eingesetzt, kraftvoll gegen mehrere Gegenspielerinnen durch, doch Alinas Abschluss ging über das Tor.

Von rechts flankte Henrike, die Kopfballabwehr landete bei Malin, diese schoss

Das 0:1 für den HSV nach 15 Minuten

Jubel an der Seite

Jubel auf dem Feld

Der HSV war weiterhin die bestimmende Mannschaft. Janita verpasste nach 17 Minuten ein Tor, ein weiterer Schuss von Alina wurde von der Torhüterin gehalten. Dann folgte eine kleine schöpferische Pause, bis zur 30. Minute:

Eckball Janita

Der Ball knallt gegen den 2. Torpfosten...

...kommt dann zu Malin...

...doch ihr Schuss wird gehalten

Während ich mir die vorherige Szene notierte, schoss Henrike von der rechten Seite mal so einfach auf das Tor

Und sie traf. Das 0:2 nach 32 Minuten

Henrike fand es gut

Ihre Mitspielerinnen ebenfalls

Doch lange währte die Freude nicht. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war Buntentors 17 schneller als alle Abwehrspielerinnen des HSV, und tauchte wie schon in der 3. Minute vor Julia auf.

Die Wiederholung der 3. Minute, nur dass jetzt Buntentors Spielerin den Ball bereits hatte

Julia vermochte nichts mehr zu retten, das 1:2 nach 33 Minuten

Anika musste dann angeschlagen vom Platz, es kam Phuong Uyen, die sich in die Rechtsverteidigung begab. Nadia rückte ins defensive Mittelfeld vor. Doch…

Nach 37 Minuten wiederholte sich eine bekannte Szene erneut

Der Ball ging an den linken Außenpfosten. Hier hätte es natürlich schon 2:2 stehen können

Beim Versuch das Zuspiel zu dieser Chance im Mittelfeld zu verhindern, hatte sich Alina im Zweikampf verletzt. Sie blieb minutenlang liegen, klagte über Schmerzen am Kopf, hatte wohl mindestens ein Knie abbekommen.

Alina muss aus dem Spiel

In Abstimmung mit beiden Teams wurde zur Halbzeit gepfiffen. Alina wurde vom Notarzt behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Die gute Kunde: Kurz nach Abpfiff kehrte sie zurück und konnte den Heimweg mit dem Team im Bus antreten. Noch mit einem Kühlpack als Kopfschmuck, aber immerhin.

Die zweite Halbzeit verlief deutlich entspannter. Der HSV hatte sich gut eingestellt und ließ keine weiteren Großchancen Buntentors zu, hatte das Spiel fortan im Griff.

47.: Laura zieht ab

Knapp vorbei

Henrike setzt sich rechts durch, flankt, Janita legt ab zu Lina

Der Schuss von Lina...

...bedeutete das 1:3 nach 63 Minuten

Teamwork

68.: Malin probiert es mit einem Fernschuss

Rechts vorbei

Mathilda mit einem Freistoß

Kurz vor der Torlinie kann Buntentor abwehren

Der Sieg für den HSV geht absolut in Ordnung. Drei Chancen wurden zugelassen, mehr nicht. Eigene Chancen gab es mehrfach, zudem war die Spielanlage die bessere und auch körperlich hatten die HSV-Mädels deutliche Vorteile.

Im Halbfinale am kommenden Samstag geht es nach Oldesloe. Der FFC setzte sich mit 4:0 bei Barmbek-Uhlenhorst durch. Ebenfalls im Halbfinale steht DJK Schlichthorst nach einem 10:0 über Risum-Lindholm. Montag wird zwischen Findorff und Ahlten der Gegner von Schlichthorst ermittelt.

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